Hangboard Einkaufsberatung

Diese Woche steht ja ganz unter dem Thema des Trainingsgeräts Fingerboard (manchmal auch Griffbrett oder Hangboard genannt). In diesem Artikel will ich mich ein wenig damit auseinandersetzen, auf welche Kriterien man achten kann , wenn man sich ein Hangboard kaufen möchte. Der konkrete Test verschiedener Fabrikate von Griffbrettern folgt dann bald.

Das Grundprinzip des Fingerboard-Trainings ist das statische Hängen an einzelnen Griffen bzw. in Griffkombinationen. Das ist zugleich auf Dauer auch sehr eintönig und verlangt für das regelmäßige Üben doch recht viel Selbstdisziplin. Deswegen gibt es allerlei Hangboards, die das Training mit Apps oder anderen Gimmicks versuchen aufzupeppen. Ansonsten kann man sich damit motivieren, dass der Zugewinn an Fingerkraft, die wiederum für erfolgreiches Bouldern essentiell ist, bei dem Griffbrett Training sehr hoch ist. Man wird schon nach kurzer Zeit ein deutliches Leistungsplus erleben.

Hangboard Hersteller liefert Trainingsprogramm gleich mit 

Da übertriebenes oder unsachgemäßes Hangboard Training sehr verletzungsanfällig ist, empfehle ich vor allem solche Hersteller auszusuchen, die mit dem Fingerboard auch direkt ein passendes Trainingsprogramm empfehlen bzw. beilegen. So weiß man nicht nur, wie man das Training aufbauen sollte, sondern kann auch seinen Fortschritt dokumentieren. Dies zahlt wiederum positiv auf die dringend nötige Motivation ein. Alternativ sollte die Website zum Hangboard mit hilfreichen Texten und Videos aufwarten, so wie zum Beispiel die vom Fingerschinder.

Zugehörige App ist ein Plus 

Klar, mag mancher einwenden, warum unbedingt schon wieder eine App?! Nun, bei jedem Hangboard Training geht es darum eine bestimmte Zeit an Griffen zu hängen und danach eine Zeit zu entlasten und dann wieder von vorne. Bei diesem repetitiven Training hilft eine App mit Timerfunktion ungemein.

Leisten, Sloper, Löcher und Henkel als Griffe bieten viel Abwechslung am Fingerboard 

Das Griffbrett sollte mindestens 20 verschiedene Griffe bieten, davon sollten alle fürs Bouldern relevanten Griffarten vorhanden sein: Leisten, Löcher, Sloper / Aufleger, Henkel. Gerade die Henkel sind dann wichtig, wenn man das Trainingsboard sinnvollerweise auch als Klimmzugstangenersatz einsetzen will. Zum Beispiel das beliebte Hangbaord Beastmaker bietet diese Möglichkeit leider nicht.

Holz schlägt Plastik

Gerade Boulderer sind ja immer auch Plastik-Kids, da sie de facto 80% ihrer Zeit an eben solchen Plastikgriffen in Boulderhallen herumhängen. Auf der anderen Seite ist der Grip an einem echten Holz-Fingerboard doch um Welten besser und das gerade auch, wenn die Hand schwitzig wird.

Bouldern braucht kein Trainingsgerät für mehr als 200 EUR 

Bei vielen Holzkonstruktionen wackelt man schon mit den Ohren wie viel diese kosten sollen. Handwerk made in Germany hin oder her, kein Board sollte meiner Meinung nach mehr als 200 EUR kosten, denn das ist doch das Schöne am Bouldern: um’s Geld und das vermeintliche leichteste Equipment etc. geht es ja nun mal wohl gar nicht.

(Photo via)

 

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