Videotipp: Bouldern Trainingsplanung

Ja ja, das regelmäßige und vor allem strukturierte Trainieren um beim Bouldern besser zu werden, ist für die meisten „Nicht-Profis“ immer noch ein Buch mit sieben Siegeln. Schnell verfällt man dann doch in einfaches Projektieren von offenen Boulderproblemen oder unstrukturiertes Campusboard-Rumposen, noch dazu am Ende einer mehrstündigen Bouldereinheit (genau dann sollte man sich eben nicht mehr ans Campusboard hängen!!). Wenngleich das „einfache Bouldern“ gerade für die allermeisten Boulderer genau das Richtige ist, fragt man sich über kurz oder lang, wie könnte ich einen Trainingsplan fürs Bouldern gestalten?!

Als Einstieg und Inspiration empfehle ich allgemein die Bücher von Guido Koestermeyer, aber zum schnellen Schnuppern dieses Video eines Workshops eben zur Trainingsplanung im Bouldern:

Meine Zusammenfassung:

  • Selbsterkenntnis: eigene Stärken & Schwächen mal bewusst mit jemanden vergleichen, dessen Niveau man mal erreichen möchte
  • Pull-Up Training: Naja, Ziel sollte es sein mal schlappe 10 (+/- 2) Pullups zu schaffen und das ganze dann 3,4 oder 5 Durchgänge – na dann habe ich ja noch einen guten Weg vor mir! Puh… zum Glück findet sich mit dem elastischen Band im Video auch eine Möglichkeit sich an dieses Ziel ranzuquälen.
  • Uneven Pullups!! Ein Hinweis den man nicht oft genug betonen kann: klassische Pullups kommen so gut wie nie vor beim Bouldern, also von Anfang an „uneven“ trainieren.
  • Nächste „Basisübung“: Hangwaage – wat??! Das soll eine Basisübung sein? Oh mann, wenn das so weiter geht, schaue ich mir das Video nicht mehr bis zum Ende an!! 😦
  • Einige schöne Körperspannungsübungen in dem Video… anschauen und nachmachen!
  • Liegestützvarianten, sehr gut! So machen auch die Pushups wieder mehr Spaß.
  • Leistenhängen: 7 sec halten, 3 sec Pause – bei den verschiedenen Durchgängen immer die Winkel der Arme ändern; mal lang, mal 90 Grad, mal blockiert! Sehr schöne Tipps.
  • „Wenn der Muskel brennt, weiss ich dass ich wach bin.“ – Hm.
  • Wenn ich besser werden will, muss ich mindestens 3x die Woche was machen; vielleicht sogar vier mal. Ja ja, die liebe und gleichzeitig verhasste Konsequenz.
  • Kraftausdauer: Route relativ sicher klettern können, einsteigen & machen, runter springen, chalken und direkt wieder rein – auch das ist ja so gar nix für mich…
  • Vier Felder für Boulder-Performance: Maximalkraft, Kraftausdauer, Technik / Beweglichkeit, Taktik / Atmung – eine Sache je Einheit schwerpunktmäßig = 2/3 und den Rest einfach ergänzend

Eine Antwort auf „Videotipp: Bouldern Trainingsplanung

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